Mit dem Arbeitgeber vor Gericht

Haben Sie sich schon einmal vor Augen geführt, wie viele Stunden Sie in der Woche, im Monate und im Jahr eigentlich mit Arbeiten verbringen? Im Schnitt ist der Deutsche rund 40 Stunden in der Woche an der Arbeit. Das sind im Monat rund 160 und im Jahr sogar locker um die 2000. Und da sind Überstunden nicht eingerechnet, die in allen Betrieben täglich durch hart arbeitende Mitarbeiter geleistet werden.

justice-423446_640Umso ärgerlicher, wenn es zu unschönen Streitigkeiten mit Ihrem Arbeitgeber kommt. Sei es, dass der Ihre Überstunden oder Ihren Urlaubsanspruch nicht anerkennen will, dass er Sie unfair bezahlt oder versprochene Leistungen nicht einhält, Ihnen gar ein extra schlechtes Arbeitszeugnis ausstellt oder Sie im schlimmsten Fall ungerechtfertigt kündigt. Die Liste können Sie mit Ihrer ganz individuellen Situation und tausenden von Kombinationsmöglichkeiten fast beliebig erweitern.

Nur was machen Sie in einem solchen Fall? Gut, wenn man dann eine Rechtsschutzversicherung hat. Allerdings muss man im Vorfeld darauf achten, dass die Rechtsschutzversicherung auch den Bereich Arbeitsrecht abdeckt. Mit einer Verkehrsrechtsschutz kann man mit dem Arbeitgeber natürlich nicht vor Gericht ziehen. Außerdem sollte man die Beiträge zur Rechtsschutzversicherung vorher unbedingt vergleichen! Die Preisunterschiede bei der Rechtsschutzversicherung sind enorm.

Mein Arbeitgeber vor Gericht

Bevor Sie sich der Willkür Ihres Arbeitgebers schutzlos ausgeliefert fühlen und seine Ungerechtigkeit aufgrund drohender hoher Gerichtskosten klaglos ertragen müssen, sollten Sie sich lieber für einen Berufsrechtsschutz entscheiden. Denn dieser deckt nicht nur die Kosten eines Rechtsstreites vor Gericht, also Anwalt, das Gericht selbst und Sachverständige oder Gutachter, sondern beinhaltet meistens auch noch weitere Leistungen, die Ihnen im Ernstfall zugutekommen.

Damit Sie aber nicht sofort loslaufen und einen Berufsrechtsschutz erwerben, in dem alle Eventualitäten zusammengefasst sind und viel zu viel Geld für unnötige Leistungen zahlen, bieten Ihnen viele Anbieter ein so genanntes Baukastenprinzip an, mit dem Sie Ihre individuelle Situation abdecken können. Eine Verbindung von Berufs- und Privatrechtsschutz ist hier durchaus sinnvoll und kann Ihnen viele Vorteile bringen.

Achten Sie vor Abschluss nicht nur auf eine möglichst geringe Jahresgebühr Ihres Berufsrechtsschutzes, sondern vergleichen Sie auch die dafür gebotenen Leistungen verschiedener Versicherer wie eine ausreichend hohe Deckungssumme für den Ernstfall. Hier werden Sie wahrscheinlich große und für Sie relevante Unterschiede feststellen können. Auch die Höhe der Selbstbeteiligung ist ein wichtiger Faktor, den Sie für sich unbedingt beachten sollten.

Sie haben und bekommen Recht

Damit Sie im Streitfall Ihr gutes Recht auch gegen einen uneinsichtigen Arbeitgeber durchsetzen können, sollten Sie mit dem Abschluss eines Berufsrechtsschutzes nicht lange zögern, denn auch hier gelten die üblichen Sperrfristen. Wenn Sie sich aber für eine entsprechenden Berufsrechtsschutz entschieden haben, können Sie jeder Streitigkeit mit Ihrem Arbeitgeber entspannt entgegen schauen. Denn dann übernimmt Ihre Berufsrechtsschutz die Arbeit für Sie und Sie können sich weiterhin auf die Dinge im Leben konzentrieren, die wirklich wichtig sind.